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Regionale Zuschüsse für Homelifte

Viele Bundesländer, Städte und Gemeinden unterstützen Maßnahmen zur barrierefreien Wohnraumanpassung – oft mit finanziellen Zuschüssen, die speziell für Projekte wie Homelifte genutzt werden können. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten regionalen Zuschüsse und Förderprogramme.

Welche regionalen Förderungen gibt es für Homelifte?

Es gibt in der Regel keine Förderprogramme, die ausschließlich für Homelifte vorgesehen sind. Stattdessen fallen Senkrechtlifte unter allgemeine Förderungen für barrierefreie oder altersgerechte Umbaumaßnahmen. In diesen Programmen werden Mobilitätshilfen wie Treppenlifte, Rollstuhllifte und auch Homelifte bezuschusst, sofern sie dem Abbau von Barrieren und der selbstständigen Nutzung des Wohnraums dienen. 

Neben bundesweiten Förderungen, etwa durch die Pflegekasse, bieten auch viele Städte, Gemeinden und Bundesländer eigene Förderprogramme an.

Typische regionale Förderquellen sind:

Programme der Bundesländer

Viele Länder fördern „altersgerechtes Wohnen“ oder „barrierefreien Umbau“, wobei Mobilitätshilfen wie Treppenlifte, Rollstuhllifte und auch Homelifte als Maßnahme zum Abbau von Barrieren mitgefördert werden.

Kommunale Zuschüsse

Einige Städte und Landkreise stellen eigene Töpfe für die Förderung von barrierefreiem Wohnen und selbstbestimmtem Leben bereit, aus denen ein Teil der Kosten für einen Homelift bezuschusst werden kann.

Landesförderbanken

Über Förderinstitute der Länder (z. B. Wohnraumförderprogramme) können zinsgünstige Darlehen oder ergänzende Zuschüsse für den Bau barrierefreier Wohnungen beantragt werden.

Gut zu wissen!

Diese regionalen Zuschüsse sind nicht einheitlich geregelt und unterscheiden sich stark je nach Wohnort. Es gibt also keinen festen Förderbetrag, der bundesweit gilt. Während manche Kommunen einmalige Zuschüsse gewähren, arbeiten andere mit einkommensabhängigen Förderungen, zinsgünstigen Darlehen oder begrenzten Budgets. 

Zudem können Programme zeitlich befristet sein oder nur solange Mittel verfügbar sind. 

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Beispiele: regionale Förderungen für barrierefreies Wohnen

Region/BundeslandFörderstelleArt der FörderungMögliche Förderhöhe
Nordrhein-WestfalenNRW.BANK100 % Darlehen mit TilgungsnachlassBis zu 50 % Tilgungsnachlass
HamburgIFB HamburgZuschüsse für barrierefreie UmbaumaßnahmenBis zu 16.480 € pro Wohnung
BayernBayernLaboZuschüsse für barrierefreie Umbauten an Mietwohnungen & EigentumBis zu 10.000 € pro Maßnahme
Baden-WürttembergL-BankFörderdarlehen für Barrierefreiheit nach DIN 18040-2Darlehen bis 50.000 €; bis 1.500 € Zuschuss nach DIN
HessenWI-BankZuschüsse für den barrierefreien Umbau von WohnraumBis zu 6.500 €
NiedersachsenNBankZuschüsse für barrierefreien barrierefreiem UmbauDarlehen bis 85 % der Gesamtkosten
NiedersachsenNBankFamilien- und SozialzuschussBis 3.000 € pro Kind oder Person mit Behinderung im Haushalt
SachsenSABZuschüsse für rollstuhlgerechte WohnraumanpassungBis zu 10.000 € Zuschuss für Rollstuhlfahrer

Wichtiger Hinweis: Die genannten Beträge dienen lediglich zur groben Orientierung. Förderprogramme können sich jederzeit ändern – prüfen Sie daher immer die aktuellen Details bei der jeweiligen lokalen Stelle.

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Welche Bedingungen gelten für regionale Zuschüsse?

Ob und in welchem Umfang ein regionaler Zuschuss für einen Homelift möglich ist, hängt von den jeweiligen Förderbedingungen der Kommune, des Landkreises oder des Bundeslands ab. Dennoch gibt es einige grundlegende Voraussetzungen, die bei den meisten regionalen Förderprogrammen eine Rolle spielen.

  • Privates Wohnumfeld: Der Lift muss in einer privat genutzten Immobilie (Ein- oder Zweifamilienhaus mit maximal 2 Wohneinheiten) oder Mietwohnung eingebaut werden. Förderungen für gewerblich genutzte Gebäude sind meist ausgeschlossen.
  • Nachweis des Bedarfs: Es muss nachvollziehbar sein, warum der Homelift notwendig ist – zum Beispiel aufgrund eingeschränkter Mobilität oder einer bestehenden bzw. absehbaren Pflegebedürftigkeit. Als Nachweis dient zum Beispiel ein Schwerbehindertenausweis (mind. GdB 50 mit Ge-/Treppensteigbehinderung), ein ärztliches Attest oder ein Pflegegrad (ab Stufe 1).
  • Einkommens- oder Vermögensgrenzen: Viele Programme (z. B. im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung) fordern ein Haushaltseinkommen unter bestimmten Grenzen; oft gelten Förderungen für mittlere bis niedrige Einkommen.
  • Antragstellung vor Beginn der Maßnahme: Der Zuschuss muss in der Regel immer vor dem Einbau des Lifts beantragt und bewilligt werden. Bereits begonnene oder abgeschlossene Maßnahmen werden nicht gefördert.

Unabhängig davon gilt: Regionale Förderungen sollen dazu beitragen, barrierefreies Wohnen zu ermöglichen und die Selbstständigkeit im eigenen Zuhause langfristig zu erhalten. Ein Homelift kann dabei als förderfähige Maßnahme anerkannt werden, wenn er konkret dazu beiträgt, bestehende Barrieren abzubauen.

So finden Sie passende Homelift-Förderungen in Ihrer Nähe

Lokale Zuschüsse für Homelifte lassen sich gezielt über offizielle Stellen und Online-Ressourcen ermitteln:

Kommunale Stellen kontaktieren

Städte, Gemeinden und Landkreise bieten häufig eigene Programme zur Wohnraumanpassung an. Ein Anruf beim Sozialamt, Wohnungsamt oder der kommunalen Senioren- bzw. Behindertenberatung lohnt sich – oft wissen diese Stellen auch über zeitlich befristete Sonderförderungen Bescheid.

Landesförderbanken prüfen

Viele Bundesländer unterstützen barrierefreies Wohnen über ihre Förderbanken oder spezielle Landesprogramme. Informationen finden Sie auf den Websites der jeweiligen Landesministerien oder Förderinstitute, zum Beispiel die NRW.BANK, NBank Nidersachsen oder IFB Hamburg.

Förderdatenbanken nutzen

Plattformen wie die Förderdatenbank bieten Suchmasken, über die Sie gezielt nach Themen wie „barrierefreier Umbau“ suchen können. Die Suchergebnisse lassen sich gezielt filtern, unter anderem nach Fördergebieten in Bund und Ländern sowie diverser Förderbedingungen.

Eine Homelift-Beraterin sitzt an einem Schreibtisch, schaut lächelnd in Richtung Kamera, trägt eine weiße Bluse und einen grauen Blazer, im Hintergrund ist ein Fenster mit Tageslicht.

Ayushka Sindi | Beraterin bei LIFTON
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Wir unterstützen Sie bei der Suche nach regionalen Förderprogrammen!

Die Förderlandschaft ist komplex und ändert sich regelmäßig. Eine individuelle Beratung spart Zeit und sorgt dafür, dass Sie keine Fördermöglichkeit übersehen. Bei LIFTON unterstützen wir Sie dabei, passende regionale Zuschüsse für Ihren Homelift zu finden – und gehen die nächsten Schritte gemeinsam an.

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Homelift finanzieren: alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen

Regionale Zuschüsse für Homelifte können in vielen Fällen mit weiteren Förderungen kombiniert werden. Besonders relevant sind dabei die Programme der KfW sowie Zuschüsse der Kranken- bzw. Pflegekasse. 

  • Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Maßnahmen zum barrierefreien Umbau des Wohnraums – zum Beispiel über Förderprogramme für altersgerechtes Wohnen. 
  • Liegt ein anerkannter Pflegegrad vor, kann zusätzlich ein Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beantragt werden. 

Wichtig dabei: Achten Sie auf die jeweiligen Förderbedingungen. Manche Programme schließen bestimmte Kombinationen aus. Mit der richtigen Planung lassen sich jedoch häufig mehrere Förderquellen sinnvoll bündeln. Dadurch kann sich die finanzielle Unterstützung für einen Homelift deutlich erhöhen.

Mehr zu KfW-ZuschüssenMehr zum Pflegekassenzuschuss

Häufig gestellte Fragen zu regionalen Förderungen für Homelifte

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